Der Finanzdatenservice, den speziellen Anforderungen unserer Kunden entsprechend, zählt zu den wichtigsten Dienstleistungen von software-systems.at. Ob für Banken, Finanzdienstleistungsorganisationen oder Pensionskassen – im Mittelpunkt steht immer die Datenqualität. So können alle Wertpapierarten und abgeleitete Kennzahlen so aufbereitet werden, dass diese im Falle aggregierter Darstellung zu erfolgreichen Entscheidungen führen können. Die Entwicklung eigener Regionen- bzw. Länderbewertungsansätze, eigens entwickelte Branchengruppen, Indizes für Peergroupmessungen sowie normierte Strukturen auf proprietärer Basis sind die Voraussetzung für höchste Daten- und Servicequalität.
Unser Haus bedient direkte Schnittstellen zu über 450 nationalen und internationalen Investmentgesellschaften, wobei der Erstkontakt meist durch persönliche Gesprächsaufnahme entstanden ist. Darüber hinaus verfügen wir über eine Anbindung zu allen bedeutenden Börsenplätzen weltweit.
Es gibt eine genaue, immer weiter optimierte, Datenanforderungsstruktur, die im Fondsbereich bis zu 200 Parameter umfasst. Der Dateneingang wird ständig überwacht, die Inhalte auf Plausibilität kontrolliert und strukturiert in der zentrale Datenbank integriert. Bei Auffälligkeiten im Qualitäts- und/oder Quantitätsbereich erfolgt die unmittelbare Kontaktaufnahme mit der Fondsgesellschaft, um einen hohen Datenstandard zu gewährleisten. Als oberste Schlüsselparameter sind Aktualität und Korrektheit der Finanzdaten definiert.
Neu aufgelegte Finanzprodukte und deren Anbieter werden zeitgerecht in die Datenbank aufgenommen, individuelle Kundenwünsche haben oberste Priorität bei der Datenbankorganisation.
Einerseits werden seitens der Europäischen Union Richtlinien für die Regulierung der Finanzmärkte erlassen, die nach der Umsetzung in nationales Recht mit den datenbankrelevanten Parametern in unserer Datenbank erfasst werden müssen. Andererseits gibt es länderspezifische Vorgaben des Gesetzgebers, zum Beispiel Österreichisches Pensionskassengesetz, und Österreichisches Investmentfondsgesetz, welche ebenfalls inhaltlich und datenseitig in unseren Systemen Berücksichtigung finden.
Sensible, non-public Daten, erfordern eine spezielle Behandlung im Rahmen des Content Managements, da diese für einen definierten Kundeneinsatz oder Researchbedarf bestimmt sind, und weder publiziert, noch an Dritte weitergegeben werden dürfen. Es handelt sich dabei um aktuellste Einzeltitelinformationen seitens des Fondsmanagements, die erst nach Vertraulichkeitsvereinbarungen zweckgebunden an software-systems.at bereitgestellt werden. Diese aktuellen Portfolio-Holdings schaffen erst jene Datentiefe, die eine Selektion nach Wertigkeiten im Rahmen der Berechnung des Ethischen Dynamischen Anteils (EDA) ermöglicht.