
| ISIN | FER Branchengruppe 1 | FER Branchengruppe 4 | FER-eKGV |
|---|---|---|---|
| JP3242800005 | Handel/Gewerbe | Bürodienste & -bedarf | kein KGV |
| Mitarbeiter | Marktkap. in Mio. EUR | Währung | Global Compact Mitglied |
|---|---|---|---|
| 186.897 | 39.764,780 | JPY | NEIN |
| Branchen | Umsatz |
|---|---|
| Büroelektronik/Kopierer | 64.97% |
| Fotografie | 25.45% |
| Technologie/Telekommunikation | 9.58% |
Canon verklagte im Juli 2010 den chinesischen Tonerproduzenten Ninestar aufgrund Verletzung eines Patentrechts. Ninestar wird vorgeworfen, neue, ungebrauchte Trommeleinheiten in Kartuschen zu verwenden, dessen Zahnräder mit dem Drucker verbunden sind. Wären diese allerdings gebraucht, würde es zu keiner Patentverletzung kommen. Der Patentstreit hat noch kein Ende gefunden.
Im Dezember 2008 gab Canon bekannt, rund 1.100 Stellen abzubauen – vorwiegend im Tochterunternehmen Oita Canon Inc.
Die Produkte des Mischkonzerns werden oftmals gefälscht. Laut einem Bericht der EU-Kommission wurden im Jahr 2006 von den Zollbehörden in 37.334 Fällen mehr als 128 Millionen gefälschte Artikel sichergestellt. Die meistgefälschten Canon-Produkte sind Tintenpatronen und Toner, Akkus und Ladegeräte, Kameras, Camcorder und Zubehör. Diese Fälschungen haben nicht nur einen negativen Einfluss auf den Umsatz, sondern schädigen aufgrund der schlechten Produktqualität auch noch den guten Ruf des Unternehmens.
Im Jahr 2006 erreichte die Canon Group Stufe 2 der ISO-14001-Zertifizierung. Somit wurden die Anstrengungen des Konzerns für Umweltmanagement sowie seine gegenwärtigen und zukünftigen Strategien geehrt.
Canon verfolgt das Ziel – ausgehend von der Bilanz des Jahres 2000 – die Umwelteffizienz bis zum Jahr 2010 zu verdoppeln und konzentriert sich zudem auf den Abbau gefährlicher Chemikalien bei zahlreichen Produkten. Im Jahr 2006 haben sich außerdem rund 95 Prozent der Canon Produkte für das internationale ENERGY STAR-Programm qualifiziert. Der Konzern recycelt 100 Prozent aller gesammelten Tonerpatronen, bezogen auf die Masse. Der Mischkonzern nimmt am Programm WEEE – kurz für Waste Electrical and Electronic Equipment – teil und verpflichtet sich somit zur Wiedergewinnung von Elektro- und Elektronikaltgeräte. Außerdem engagiert sich Canon auch für soziale Projekte, unter anderem unterstützt das Unternehmen das Rote Kreuz.