
| ISIN | FER Branchengruppe 1 | FER Branchengruppe 4 | FER-eKGV |
|---|---|---|---|
| US0378331005 | Technologie/Telekommunikation | Computer-Hardware | KGV-C 15-20 |
| Mitarbeiter | Marktkap. in Mio. EUR | Währung | Global Compact Mitglied |
|---|---|---|---|
| 34.300 | 180.525,600 | USD | NEIN |
| Branchen | Umsatz |
|---|---|
| Computer-Hardware umfassend | 77.81% |
| Internetdienste, Software | 10.28% |
| System-Software umfassend | 6.80% |
| Computer & Peripherie | 5.11% |
Apple Inc sorgt sich sehr um die Sicherheit und Geheimhaltung des Konzerns und der internen Informationen – kontrollierte Angestellte, Zugangsbeschränkungen zu diversen Gebäuden, keine Kollegenbesuche. Sollte der Verdacht auf „Geheimnisausplauderei“ bestehen, wird der unternehmenseigene Sicherheitstrupp Worldwide Loyalty Team eingesetzt, welcher dann die Mobiltelefone der verdächtigten Angestellten – ohne deren Privatsphäre zu respektieren – überprüft und durchleuchtet. Diese werden zuvor jedoch unter Kündigungsdrohung zur schriftlichen Einverständnis gezwungen. Sollte sich ein solcher Verdacht bestätigen, werden diese Angestellten vom Sicherheitspersonal mit sofortiger Kündigung vom Firmengebäude entfernt.
Die taiwanesische Aktiengesellschaft Foxconn fertigt überwiegend Produkte für Apple Inc. Im Jahr 2006 geriet Foxconn aufgrund unmenschlicher Arbeitsbedingungen in die Schlagzeilen. Apple Inc wies die Produktionsstätte nach zwischenzeitlicher Prüfung schließlich auf Verletzung des herstellereigenen Apple Supplier Code of Conduct hin. Die Mitarbeiter bei Foxconn sollen den Medienberichten zufolge rund 80 Überstunden pro Monat geleistet und teilweise knapp 50 Euro pro Monat weniger als im Mindestlohn-Gesetz vorgeschrieben verdient haben. Foxconn forderte aufgrund dieser Vorwürfe zunächst Schadensersatz gegen zwei Journalisten in China, zog diese letztlich aber wieder zurück. Apple Inc hat sich der Electronic Industry Code of Conduct Implementation Group angeschlossen, die bereits Standards für die Industrie erarbeitet hat und Quellen zur Evaluierung der Auftragsfertiger anbietet.
Apple Inc sowie zahlreiche andere Unternehmen in dieser Branche wurden im Jahr 2007 von Umweltschutzorganisationen kritisiert, da diese Konzerne die durchschnittliche Nutzungsdauer ihrer Produkte nicht berücksichtigen. Steve Jobs, CEO des Apple-Konzerns, kündigte daraufhin an, Apple Inc führend im Bereich des Umweltschutzes machen zu wollen. Steve Jobs zeichnete bereits erreichte Erfolge auf und kündigte weitere Maßnahmen für den Umweltschutz an.
Seit Juli 2009 sorgt ein Gerichtsprozess für großes Aufsehen. Der US-amerikanische Kläger Gregory McKenna wirft Apple Inc vor, sich mit der italienischen Mafia Cosa Nostra verbündet und in seine iPods kleine Empfänger eingebaut zu haben, über die Cosa Nostra unterschwellige Nachrichten in seine Musiktitel einspielen konnte. Dadurch wollte man Gregory McKenna für eine Model-Agentur gewinnen. Dieser weigerte sich jedoch für die Mafia zu arbeiten und bekam seither Morddrohungen über seinen iPod. Der Kläger fordert nun Schmerzensgeld von über 14 Millionen US-Dollar. Man rechnet jedoch damit, dass das Verfahren bald eingestellt wird.
Der Technologiekonzern stellte Anfang des Jahres 2008 das MacBook Air vor, welches die Verwendung von giftigen Materialien drastisch reduziert. Demnächst sollen weitere Apple-Produkte diesem Beispiel folgen. Im Frühjahr 2009 erschien zur Macworld Expo in San Francisco das MacBook Pro mit einer besseren Batterielaufzeit. Alle MacBook-Produkte erfüllen die Energy Star 4.0-Umweltauflagen. Außerdem enthalten diese keine bromhaltigen Flammschutzmittel – es werden auch nur PVC-freie Kabel und Komponenten verwendet.