
| ISIN | FER Branchengruppe 1 | FER Branchengruppe 4 | FER-eKGV |
|---|---|---|---|
| US4592001014 | Technologie/Telekommunikation | Computer-Hardware | KGV-B 10-15 |
| Mitarbeiter | Marktkap. in Mio. EUR | Währung | Global Compact Mitglied |
|---|---|---|---|
| 399.409 | 124.856,000 | USD | NEIN |
| Branchen | Umsatz |
|---|---|
| Computer-Hardware umfassend | 56.83% |
| Security-Software | 21.32% |
| System-Software umfassend | 18.61% |
| Finanzdienste spezialisiert | 2.47% |
| Technologie/Telekommunikation | 0.77% |
Ende des Jahres 2009 wurde IMB stark für seine ungerechte Beschäftigungspolitik kritisiert. Im mexikanischen Guadalajara beispielsweise werden in einer Produktionshalle von IBM Informationstechnologie-Anlagen für den US-amerikanischen Hersteller von Computer-Hardware, DELL, gefertigt. Die Arbeiterinnen und Arbeiter werden von IBM mit einem befristeten Ein-Jahres-Arbeitsvertrag eingestellt, obwohl diese oft jahrelang dort arbeiten. Dadurch erhalten diese Arbeiterinnen und Arbeiter, bis auf sechs Tage pro Jahr, keinen Urlaubsanspruch sowie keine Abfertigung bei Kündigung, da sie aufgrund dieses Vertrages als erst kürzlich eingestellte Arbeiterinnen und Arbeiter gelten. So verletzt IBM massiv die Arbeitsrechte seiner Arbeiterinnen und Arbeiter.
Gegen IBM Korea wurde im Jahr 2004 ein Verfahren aufgrund Bestechung eingeleitet. 48 Manager sollen sich mit ihren Tätigkeiten Aufträge im Wert von rund 34 Millionen Euro gesichert haben. Es wurde behauptet, dass mindestens 14 Regierungsbeamte mit insgesamt 200.000 Euro bestochen wurden. Außerdem soll ein IBM-Zulieferer einem leitenden Angestellten des Konzerns eine wertvolle Mitgliedschaft in einem elitären Golfclub geschenkt haben. IBM Korea behauptete, diese Aktivitäten seien weder von IBM Korea gebilligt noch nachgesehen worden. Die Betroffenen wurden laut Angaben des Unternehmens entlassen.
Anfang des Jahres 2008 wurde eine Sammelklage gegen den Konzern eingereicht. Grund dafür war eines seiner Werke in den USA, das von 1924 bis zum Jahr 2000 betrieben worden ist. Die ehemalige Produktionsstätte soll bei der Herstellung hochgiftige Chemikalien wie Trichlorethylen freigesetzt haben. Einwohner rund um die einstige Produktionsstätte behaupteten, ihre Kinder würden durch diese Chemikalien angeborene Herzfehler und Erwachsene sogar Nierenschäden haben.
Durch den von IBM entwickelten Umweltservice GARS – Global Asset Recovery Service – konnten in den Jahren 2002 bis 2007 über 85 Prozent der zurückgegebenen Maschinen wiederverwertet und dadurch mehr als 1.500 Hybridsysteme angefertigt werden.
IBM entwickelte im Jahr 2007 ein neues Verfahren zur Chip-Herstellung, bei welchem zum ersten Mal selbstanordnende Materialien in industriellem Umfang zum Einsatz kommen, die Billionen kleinster Löcher erzeugen. Diese Löcher legen ein isolierendes Vakuum um die kilometerlangen winzigen Kabelstränge in den Chips. Der Test im Labor zeigte bereits, dass elektronische Signale auf den Chips im Vergleich zu herkömmlichen Chip-Techniken entweder 35 Prozent schneller fließen oder 15 Prozent weniger Strom verbrauchen. Für das Jahr 2009 ist die Produktion der ersten Prozessoren mit diesem Verfahren zunächst nur für IBM-Server geplant, im Laufe der Zeit sollen dann auch Chips für andere Unternehmen gefertigt werden.
Das vom Schweizer IBM Research entwickelte Zero Emission Data Center nutzt die anfallende Wärmeenergie von Rechenzentren für die Heizung von Gebäuden. Das Zero Emission Data Center basiert auf einem effizienten Wasserkühlkreislauf, der auf jenem Chip ansetzt, wo am meisten Wärme entsteht. Mikrokanalkühler sind auf der Rückseite der Chips angebracht, nehmen deren Wärme auf und transportieren sie ab. Die Chips werden gekühlt – und die Wärmeenergie kann zum Heizen verwendet werden. Die direkte Abwärmenutzung verringert den CO2-Ausstoß von Großrechnern um 85 Prozent. Das von IBM eingereichte Projekt erzielt eine CO2-Reduktion von 30 Tonnen pro Jahr.