
| ISIN | FER Branchengruppe 1 | FER Branchengruppe 4 | FER-eKGV |
|---|---|---|---|
| DE0005552004 | Handel/Gewerbe | Luftfracht & Logistikdienste | KGV-B 10-15 |
| Mitarbeiter | Marktkap. in Mio. EUR | Währung | Global Compact Mitglied |
|---|---|---|---|
| 436.651 | 15.499,580 | EUR | NEIN |
| Branchen | Umsatz |
|---|---|
| Luftfracht & Logistik-Dienste | 74.94% |
| Finanzdienste umfassend | 24.88% |
| Handel/Gewerbe | 0.18% |
Die Deutsche Post entwickelte im Auftrag von der deutschen Bundesagentur für Arbeit ein neues Verfahren zur elektronischen Erfassung von Akten. Speziell soll es hierbei um Akten von Arbeitslosen sowie Kindergeldakten gehen. Das Pilotprojekt zu diesem Verfahren soll im Oktober 2010 starten. Die Briefe werden geöffnet, eingescannt und anschließend elektronisch bearbeitet, woraufhin sie dann mit einer elektronisch versehenen Signatur verschlüsselt und über eine mehrfach gesicherte Leitung an Arbeitsagenturen weiterversandt werden. Dieses Verfahren allerdings löst starke Kritik aus. Es sei zwar vom Bundesdatenschutzbeauftragten geprüft und abgesichert worden, wodurch vollkommene Datensicherheit besteht, jedoch wird unter anderem von Arbeitslosenverbänden befürchtet, dass ein Datenschutzskandal nicht auszuschließen sei. Die Mitarbeiter der Deutschen Post AG, welche in diesem Programm involviert sind, müssen zwar eine schriftliche Erklärung bezüglich Geheimhaltung abgeben, aber die Arbeitslosenverbände betonen, man könne nie wissen, was die Zukunft bringt bzw. es könnte durchaus irgendwann auftreten, dass ein Mitarbeiter seine Geheimhaltungserklärung missachtet und einen Datenskandal verursacht. Es traten Forderungen bezüglich sofortigen Ausstiegs aus diesem Projekt auf, anderen Falls ziehe man rechtliche Schritte in Betracht.
Laut diversen Medienberichten wurde im November des Jahres 2008 der ehemalige Chef der Post, Klaus Zumwinkel, aufgrund millionenschwerer Steuerhinterziehung angeklagt. In den 80er Jahren soll der ehemalige Chef nämlich Geld in einer Stiftung angelegt und die daraus entstandenen Erträge verheimlicht haben. Der Fall ist noch im Gange, sollte es zu einer Verurteilung kommen, drohen Klaus Zumwinkel eine Haftstrafe sowie eine hohe Strafzahlung.
Deutsche Post DHL wird stark für seinen „Kriegsdienst“ kritisiert. DHL transportiert nämlich weltweit für die Bundeswehr militärische Ausrüstung bis 50 Kilogramm sowie Feldpost. Es läuft bereits seit einiger Zeit eine Kampagne gegen das Logistikunternehmen DHL. Antimilitaristen bezeichnen den Konzern als Deutsche Heeres Logistik (DHL). Im November 2009 zog die Deutsche Post DHL ihr Angebot für die Lagerung und den Transport von Kriegsgeräten aufgrund zu großer Risiken zurück. Kriegsgegner sowie der Verbund kritischer Aktionäre fordern den sofortigen Stopp aller kriegsunterstützenden Maßnahmen des Konzerns im Irak und in Afghanistan. Außerdem soll laut Forderungen das DHL-Luftfracht-Drehkreuz am Flughafen Leipzig/Halle nur mehr zivil genutzt werden dürfen.Deutsche Post DHL wird seit dem Jahr 2003 vom US-amerikanischen Militär beauftragt, täglich unzählige Tonnen Feldpost in den Irak zu schicken. Die Post wird von Bahrain über ein gefährliches Gebiet mit Antonow-Transportflugzeugen nach Bagdad gebracht, wobei den Piloten, moldawische Ex-Soldaten, kein Radar und teilweise sogar kein Funkkontakt zur Verfügung steht.
Deutsche Post DHL war aufgrund ihrer zahlreichen Universaldienste im Gegensatz zu ihren Mitbewerbern nicht umsatzsteuerpflichtig. Ab dem Jahr 2010 soll der Konzern jedoch Steuern zahlen. Mehrwertsteuerpflichtig sollen Großkundenbriefe, Expresszustellungen, Kataloge und Zeitschriften werden, wobei das Porto für private Briefe und leichtere Päckchen steuerfrei bleibt.
Deutsche Post AG möchte laut Unternehmensangaben ein starkes Wachstum im Lateinamerikanischen Markt erzielen, wobei ein großes Augenmerk auf die Logistik- und Fracht-Branche gelegt. Am meisten soll der Absatz nämlich laut Prognosen zwischen Lateinamerika und Asien zulegen.