
| ISIN | FER Branchengruppe 1 | FER Branchengruppe 4 | FER-eKGV |
|---|---|---|---|
| US0605051046 | Finanzen | Breit gefächerte Banken | KGV-B 10-15 |
| Mitarbeiter | Marktkap. in Mio. EUR | Währung | Global Compact Mitglied |
|---|---|---|---|
| 283.224 | 104.222,200 | USD | NEIN |
| Branchen | Umsatz |
|---|---|
| Finanzdienste Privatkunden | 73.33% |
| Finanzdienste umfassend | 26.67% |
Der Bank of America wird Mithilfe bei Geldwäsche vorgeworfen. Unter anderem sollten drei Milliarden US-Dollar über ein Konto eines Bewohners von Uruguay geflossen sein, das von Offshore-Finanzzentren in Panama und den British Virgin Islands gekommen war und von illegalen brasilianischen Finanzoperationen stammte. Im Jahr 2007 musste die Bank of America erneut eine Strafzahlungen leisten, da sie es verabsäumt hatte, von über 34 risikoreichen Konten Kundeninformationen einzuholen. Laut eigenen Angaben verordnete die Bank of America nun ein Anti-Geldwäsche-Programm.
Im Jahr 2007 wurde die Bank von Umweltschützern kritisiert, klimafeindliche Kohlekraftwerke zu finanzieren. Dagegen wurde die Finanzierung von besonders umweltschädigenden Bergbauprojekten Ende 2008 gestoppt.
Die Bank of America erhielt aufgrund der gegenwärtigen Finanzkrise 45 Milliarden US-Dollar vom amerikanischen Staat, sponserte allerdings - trotz der schlechten wirtschaftlichen Gesamtlage - mit etwa 10 Millionen US-Dollar ein Football-Event. Das Bankenunternehmen leistet laut eigenen Angaben bereits Rückzahlungen an den Staat und bemüht sich, existenzgefährdete Kunden zu unterstützen. Die Bank of America möchte im Laufe des Jahres 2009 einen Teil der Staatshilfe zurückzahlen, obwohl die Bonität des Unternehmens von der Ratingagentur Moody’s zurückgestuft wurde. Der frühere Vorstand von Merill Lynch, John Thain, wird aufgrund der Auszahlung von 3,6 Milliarden US-Dollar Boni an seine Mitarbeiter kurz vor der Konzernübernahe scharf kritisiert. Außerdem soll sich dieser sein Büro mit über eine Million US-Dollar neu eingerichtet haben. Die Organisation CorpWatch berichtete, der frühere Finanzberater von Merill Lynch, Keith Schooley, habe die Bank of America vor der Übernahme der für Korruption bekannten Investmentbank gewarnt.Das Bankenunternehmen kündigte Ende des Jahres 2008 den Abbau von über 30.000 Arbeitsplätzen innerhalb von drei Jahren an. Im Frühjahr 2009 wurde außerdem bekannt, dass der Bank of America weitere 20 Milliarden US-Dollar aus dem staatlichen Rettungspaket der US-amerikanischen Bundesregierung versprochen wurden, wogegen der Staat Vorzugsaktien der Bank of America erhalten soll. Im vierten Quartal wurde nämlich aufgrund der Vorsorge für Kreditausfälle und Abschreibungen im Handelsgeschäft ein Verlust von 2,4 Milliarden US-Dollar verzeichnet.
Im Jänner 2010 erhebt die US-Börsenaufsicht SEC schwere Vorwürfe gegen die Großbank, weil sie ihre Aktionäre bei der Übernahme der Investmentbank Merrill Lynch über deren finanziell prekäre Lage nicht informiert habe. Die Börsenaufsicht wirft der Bank vor, die Aktionäre bei den milliardenschweren Bonuszahlungen an einige Merrill-Lynch Banker hinters Licht geführt zu haben.
Die Bank of America bekennt sich zu den Equator-Principles, die Richtlinien für einen Geldverleih nach sozialen und umweltgerechten Maßstäben darstellen.