
| ISIN | FER Branchengruppe 1 | FER Branchengruppe 4 | FER-eKGV |
|---|---|---|---|
| US4282361033 | Technologie/Telekommunikation | Computer-Hardware | KGV-B 10-15 |
| Mitarbeiter | Marktkap. in Mio. EUR | Währung | Global Compact Mitglied |
|---|---|---|---|
| 304.000 | 82.528,470 | USD | JA |
| Branchen | Umsatz |
|---|---|
| Computer-Hardware umfassend | 72.50% |
| Anwendungs-Software | 24.45% |
| Finanzdienste spezialisiert | 2.25% |
| Technologie/Telekommunikation | 0.80% |
Im Jahr 2006 wurde ein großer Spionageskandal im Unternehmen aufgedeckt. Ausgeplauderte Firmeninterna, bespitzelte Konzernführer und Journalisten sowie allerlei offene Rechnungen wurden bekannt. Die Verwaltungsratschefin des Konzerns, Patricia Dunn, wurde zur Mitverantwortung für fragwürdige Aktionen zum Aufspüren undichter Stellen gezogen, da diese Anfang des Jahres 2005 Detektive beauftragt hatte, ein „Leck“ in der Führerschaft des Unternehmens zu finden. Hewlett-Packard Co hatte nämlich festgestellt, dass Insider-Informationen von Beratungen des Direktoriums an die Öffentlichkeit drangen. Die Detektive gingen bei der Suche allerdings nicht sachgemäß vor, da sie mit Vorgabe einer falschen Identität an Telefondaten von Mitarbeitern und Journalisten kommen wollten. Als Medien-Informant enttarnte man Direktor George Keyworth, welcher wenig später zurückgetreten war. Insgesamt kostete der Skandal vier Topmanagern ihren Arbeitsplatz, darunter auch Patricia Dunn. Hewlett-Packard Co zahlte Ende 2006 rund 14,5 Millionen US-Dollar, um sich aus der internen Spitzelaffäre um Ex-Aufsichtsratschefin Patricia Dunn frei zu kaufen. Ein Strafrechtsprozess blieb dem Konzern somit erspart.
Aufgrund der Akquisition mit EDS (Electronic Data Systems) im Jahr 2008 wurde Hewlett-Packard erstmals in die „Liste der Top 100 waffenproduzierenden Unternehmen“ aufgenommen, welche jährlich vom Stockholm International Peace Research Institute veröffentlich wird. HP „schaffte“ den Sprung von null auf Platz 30.
Hewlett-Packard geriet bei seinen chinesischen Kunden aufgrund Qualitätsmängel bei Produkten in Verruf, da Bildschirme ausfielen oder gar Grafikkarten überhitzten. Dafür entschuldigte sich der Konzern aber im März 2010 öffentlich und bot kostenlose Reparaturen sowie Garantieverlängerung an.
Im März 2010 wurde bekannt, dass Hewlett-Packard MicroJet, einen Hersteller von billigen Druckerpatronen, verklagt. Es sollen nämlich mit den verkauften Produkten Patente verletzt worden sein. Desweiteren wird MicroJet vorgeworfen, originale HP-Patronen als Waren des chinesischen Konzerns Mipo Technology zu vermarkten. Nun fordert Hewlett-Packard einen Verkaufsstopp für diese Druckerpatronen sowie eine Schadensersatzzahlung.
Hewlett-Packard Co ist aktives Mitglied der Initiative Business Leaders Initiative on Human Rights, die sich enorm für Menschenrechte einsetzt. Die 13 beteiligten Unternehmen versuchen durch diese Initiative Wege zu finden, das Thema Menschenrechte besser in unternehmerische Entscheidungsprozesse einzubinden und für ihre Mitarbeiter ein positives und wärmeres Wohlfühl-Klima zu schaffen.