
| ISIN | FER Branchengruppe 1 | FER Branchengruppe 4 | FER-eKGV |
|---|---|---|---|
| IT0003132476 | Rohstoffe/Erdöl/Erdgas | Integrierte Erdöl- und Erdgasbetriebe | KGV-A < 10 |
| Mitarbeiter | Marktkap. in Mio. EUR | Währung | Global Compact Mitglied |
|---|---|---|---|
| 78.417 | 62.123,120 | EUR | JA |
| Branchen | Umsatz |
|---|---|
| Umfassende Erdöl- und Erdgasbetriebe | 40.71% |
| Erdöl/Gas-Raffinierung & Vermarktung | 40.30% |
| Erdöl /Gas-Exploration & Produktion | 13.18% |
| spezielle Chemikalien | 5.46% |
| Rohstoffe/Erdöl/Erdgas | 0.35% |
Eni SpA ist an problematischen Projekten beteiligt, beispielsweise an der Ölförderung und am Bau einer Pipeline in Ecuador. Es werden Regenwälder bedroht und zerstört.
Auch in afrikanischen Staaten wie Sudan oder Nigeria fördert Eni SpA Öl, wobei die Exploration wegen Korruption und geringen Umweltstandards bedenklich ist. Im Kongo sollen, verursacht durch das Öl, hohe Staatsschulden auf die Konzerne Total und Agip zurückgehen.
Der Konzern war außerdem am Bau einer aus Umweltschutzgründen umstrittenen Pipeline im Kaukasus beteiligt.Im April 2005 sollen tausende Menschen durch die gewaltsame Räumung eines Elendsviertels obdachlos geworden sein.
Eni plant nun gemeinsam mit Total S.A. Atomkraftwerke im Nahen Osten zu errichten, was wegen der instabilen Lage in der Region kritisiert wird.Das Unternehmen war zudem am Bau der OCP-Pipeline beteiligt. Durch die Bauführung sei die Trinkwasserversorgung von 40 Städten gefährdet. Es kam zu Zwangsumsiedelungen ohne Entschädigung, was zur Entwurzelung der Indigenas und deren Abwanderung in die Slums der Großstädte führte. Außerdem besteht im Zuge des Pipelinebaus Korruptionsverdacht, wobei Gegner und Demonstranten von der Regierung angegriffen wurden. Inzwischen hat das Unternehmen seine Anteile verkauft.
Im Juni 2010 gab Eni bekannt, das Appaloosa-Projekt im Golf von Mexiko zu beenden. Der Ölkonzern handelt nach der im Frühjahr 2010 geschehenen Umweltkatastrophe im Golf vom Mexiko vorbildhaft, indem es Tiefsee-Bohrungen stoppt.
Im Jahr 2007 konnte das Unternehmen ungefähr 11.000 Tonnen CO2-Emissionen reduzieren. Die Ölaustritte gingen erfreulicherweise auch zurück. Eni SpA startete Biodiversitätsprojekte in Val D‘Agri, Ecuador und in der Arktis. Außerdem publiziert Eni SpA seine Zahlungen, die der Konzern in Nigeria leistet, um Korruption zu verhindern.
Das Unternehmen engagiert sich in verschiedenen Sozial- und Umweltprojekten.