
| ISIN | FER Branchengruppe 1 | FER Branchengruppe 4 | FER-eKGV |
|---|---|---|---|
| DE0007257503 | Konsumgüter | Lebensmitteleinzelhandel | KGV-B 10-15 |
| Mitarbeiter | Marktkap. in Mio. EUR | Währung | Global Compact Mitglied |
|---|---|---|---|
| 251.650 | 13.709,460 | EUR | NEIN |
| Branchen | Umsatz |
|---|---|
| Lebensmitteleinzelhandel | 100.00% |
Metro AG geriet im Dezember 2007 aufgrund Verdachts auf Gammelfleisch in die Medien. Metro AG gab an, bis zur Klärung dieses Falles sämtliche Produkte der Fleischzulieferer nicht mehr zu verkaufen. Ein verdächtigter Geflügelfleischproduzent behauptete, kein schlechtgewordenes Fleisch verkauft zu haben. Außerdem behaupteten Mitarbeiter dieses Unternehmens, niemals verdorbenes Fleisch verpackt zu haben. Ehemalige Mitarbeiter allerdings machten die gegenteilige Aussage, dass schlechtgewordenes Putenfleisch eine andere Verpackung mit neuer Etikettierung bekommen haben soll. Die Staatsanwaltschaft startete mit der Prüfung des Falles.
Laut einer Studie von Oxfam bezieht Metro Bananen und Ananas von Zulieferern, die massiv Menschen- und Arbeitsrechte verletzen. Es wird auch Obst angeboten, das stark mit Pestiziden verseucht ist.
Metro wurde auch kritisiert, ein SB-Warenhaus mit niedrigsten Löhnen eröffnet zu haben.
Kritik kommt von Datenschützern, da Metro in seinen Kundenkarten für seinen Future Store RFID Chips eingebaut hat. Dadurch ist es möglich, über Funksignale das genaue Kaufverhalten der Kunden zu erfassen.Ebenso wurde das Unternehmen für eine von Media Markt irreführende Werbung kritisiert, in der behauptet wurde, es werde keine Mehrwertsteuer verlangt.
Laut einer Studie von Oxfam haben die deutschen großen Einzelhändler wie Metro, Aldi, Lidl und Rewe einen hohen Marktanteil in Deutschland, das ihnen einen großen Einfluss bei der Preisgestaltung sichert und indirekt auf die Bedingungen der Arbeiter der Zulieferer hat. Am Beispiel von Bananen- und Ananaszulieferern zeigt sich, dass dieses Gewicht oft negative Auswirkungen auf Preis und Arbeitsbedingungen hat.
Der Konzern Metro möchte aufgrund der starken Regenwaldabholzung künftig nur noch Papier beziehen, für das keine Urwälder gerodet werden. Das Unternehmen bietet auch Sojaprodukte an, die in Österreich hergestellt wurden und deshalb nicht zur Zerstörung der Regenwälder beitragen.
Mit der Handelsmarke „Grünes Land“ kennzeichnet der Konzern Lebensmittel aus kontrollierter ökologischer Landwirtschaft.
Das Unternehmen ist der Business Social Compliance Initiative (BSCI), einem weltweit einheitlichen Businesscodex, beigetreten, welche die Einhaltung von Mindeststandards und gerechte Entlohnung zu gewährleisten helfen soll.Der Konzern bietet in seinem Sortiment Produkte mit Fair-Trade-Siegel an, außerdem werden viele Fisch- und Meeresfrüchteartikel angeboten, die nachhaltigen Fischfang garantieren.
Metro unterstützt laut Nachhaltigkeitsbericht bedürftige Menschen mit Lebensmittel, die im Wirtschaftskreislauf nicht mehr benötigt werden.