
| ISIN | FER Branchengruppe 1 | FER Branchengruppe 4 | FER-eKGV |
|---|---|---|---|
| DE0005557508 | Technologie/Telekommunikation | Festnetz Telekomanbieter/Kommunikation | KGV-B 10-15 |
| Mitarbeiter | Marktkap. in Mio. EUR | Währung | Global Compact Mitglied |
|---|---|---|---|
| 259.033 | 44.398,240 | EUR | JA |
| Branchen | Umsatz |
|---|---|
| Mobile Telekommunikationsanbieter | 56.63% |
| Internet-Telefonie | 28.69% |
| Telekommunikation | 13.71% |
| Technologie/Telekommunikation | 0.97% |
Ende des Jahres 2008 wurde ein Skandal um den Datendiebstahl von Kundendaten bekannt. Der Deutschen Telekom AG wurden im Jahr 2006 Daten von 17 Millionen Kunden entwendet, zum Teil wurden auch Geburtsdaten und Adressen anschließend in kriminellen Kreisen im Internet angeboten. Um den Datendiebstahl aufzuklären, hatten Telekom-Mitarbeiter die Verbindungsdaten von 20 Personen überprüft. Der Mobilfunkanbieter O2 soll der Deutschen Telekom AG dabei geholfen haben, widerrechtlich Verbindungsdaten von Verdächtigen auszuspähen, wobei O2 diesen Vorfall bestreitet. Im Jahr 2009 wurde überdies bekannt, dass der Deutsche Telekom AG auch Bankkonten seiner Mitarbeiter und deren Angehörigen überwacht hatte. Im Jahr 2008 wurde der Konzern für diesen Datenskandal mit dem Big Brother Award ausgezeichnet.
Zudem wurde die Deutsche Telekom AG mit einer Spitzelaffäre belastet. In den Jahren 2005 und 2006 sollen Mitarbeiter Verbindungsdaten von Telefongesprächen widerrechtlich besorgt und sie anschließend ausgewertet haben, wodurch Kontakte zwischen Konzernmitarbeitern und Medienvertretern ausgespäht werden sollten. Laut Staatsanwaltschaft waren mindestens 60 Personen Ziel der Aktion, darunter neben Aufsichtsräten und Journalisten offenbar auch Betriebsräte. Durch die Bespitzelungsaffäre verloren zahlreiche Kunden der Deutschen Telekom AG ihr Vertrauen. Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und Informationsfreiheit forderte eine Erhöhung der Kontrolldichte, um Datenmissbrauch frühzeitig erkennen zu können.
Ein Professor der Universität Frankfurt, Prof. Dr. Peter Semm, forschte jahrelang für die Deutsche Telekom. Bereits im Jahr 1995 stellte er fest, dass bei Bestrahlung mit gepulster Hochfrequenz (D-Netz 900 Megahertz), weit unterhalb der Grenzwerte 60 Prozent der Nervenzellen falsch reagieren würden. Seine Studie verschwand unveröffentlicht in der Schublade. Sämtliche Mobilfunkbetreiber sagen dennoch, die Grenzwerte seien sicher. Ein Neurochirurg aus Schweden, Prof. Leif Salford, gab Forschungsergebnisse bekannt, dass die Strahlung von mobilen Telefonen die Blut-Hirn-Schranke öffnen würde und somit viele Gifte leichter in das Gehirn gelangen würden. Sezierte Rattenhirne wiesen nämlich sichtbare Spuren von Folgen der Mobilfunkstrahlung auf, da diese mit dunklen Flecken übersät waren und zudem eine Flüssigkeit austrat, die durch diese elektromagnetische Strahlung ausgelöst wurde. Zerstörte Nervenzellen verursachen neurologische Störungen wie Vergesslichkeit, Schwachsinn oder Alzheimer.
Deutsche Telekom AG achtet stark auf die Umwelt, sowohl im eigenen Unternehmen als auch bei Lieferanten und Kunden. Demgemäß deckt Deutsche Telekom AG in Deutschland ihren gesamten Strombedarf aus erneuerbaren Energien. Außerdem entwickelte
Deutsche Telekom AG schnurlose Sinus-Telefone, die klimaneutrales Telefonieren über fünf Jahre garantieren, indem der Stromverbrauch um bis zu 60 Prozent verringert wird.