
| ISIN | FER Branchengruppe 1 | FER Branchengruppe 4 | FER-eKGV |
|---|---|---|---|
| ES0144580Y14 | Energie/Versorger | Stromerzeuger/ Versorger konventionell | KGV-B 10-15 |
| Mitarbeiter | Marktkap. in Mio. EUR | Währung | Global Compact Mitglied |
|---|---|---|---|
| 32.228 | 27.448,640 | EUR | NEIN |
| Branchen | Umsatz |
|---|---|
| Gemischte Versorger & nicht regulierte Energiehersteller und -verteiler | 81.11% |
| Elektrische Anlagen, Anlagenbau | 8.59% |
| Stromerzeuger/ Versorger erneuerbare Energie | 7.27% |
| Energie/Versorger | 3.03% |
Kontroversen gab es um die Abschaltung des spanischen Atomkraftwerks Garona, das den beiden Unternehmen Iberdrola und Endesa zu jeweils 50 Prozent gehört und bereits im Jahr 1970 gebaut wurde. Die Technik soll veraltet sein, außerdem soll um die Hälfte mehr Abfall produziert werden als in einem moderneren Kraftwerk. Gegen die Abschaltung kam es zu Protesten von Endesa und Iberdrola. Die Politik hat sich der Atomlobby gebeugt und eine Verlängerung der Betriebsdauer beschlossen.
Einen hohen Anteil am Energiemix nehmen Kombikraftwerke ein. Diese sind im Gegensatz zu konventionellen thermischen Kraftwerken sehr energieeffizient. Iberdrola entwickelt gerade solarthermische Kraftwerke in Spanien. Diese nutzen die Wärme der Sonne, die dann in Strom umgewandelt wird. Der Konzern hat einen großen Teil der erneuerbaren Energien im Jahr 2007 in das neu gegründete Tochterunternehmen Iberdrola Renovables ausgelagert, die Strom aus Windkraft, Solarenergie, Kleinwasserkraftwerke, Biomassekraftwerke und Wellenkraftwerke erzeugt. Fast ein Drittel ihrer Windkraftanlagen sind in den Vereinigten Staaten installiert, wo es Hoffnung auf Mittel aus dem Konjunkturpaket gibt.
Das Unternehmen achtet auf die Reduzierung der CO2-Emissionen. So zog es sich beispielsweise aus einem Kohlekraftwerkprojekt in Brunsbüttel zurück. Der Anteil an erneuerbaren Energien ist überdurchschnittlich hoch.