
| ISIN | FER Branchengruppe 1 | FER Branchengruppe 4 | FER-eKGV |
|---|---|---|---|
| US5801351017 | Handel/Gewerbe | Restaurants | KGV-C 15-20 |
| Mitarbeiter | Marktkap. in Mio. EUR | Währung | Global Compact Mitglied |
|---|---|---|---|
| 385.000 | 58.627,390 | USD | JA |
| Branchen | Umsatz |
|---|---|
| Restaurants | 70.41% |
| Umfassende kommerzielle Dienstleistungen | 29.59% |
McDonald’s wurde im Jahr 2005 von Foodwatch für seine Werbekampagne für Burger-Brötchen kritisiert, in der angegeben wurde, dass diese rein aus Weizen, Hefe, Wasser und etwas Salz und Zucker bestehen würden. Allerdings wurde von Foodwatch festgestellt, dass sich auch chemische Zusatzmittel in diesen Brötchen befinden, die Emulgatoren E471 und E472e. Laut Lebensmittelgesetz ist das Wort „natürlich“, welches McDonald‘s in seiner Werbekampagne benutze, verboten, wenn Emulgatoren für die Zubereitung der Burger-Brötchen verwendet werden. McDonald’s wurde aufgefordert, diese Kampagne zu stoppen und musste daraufhin eine strafbewehrte Unterlassungsverpflichtung unterschreiben. Wie Foodwatch jedoch herausgefunden hatte, verwendete der Fast-Food-Konzern im Internet weiterhin das Wort „natürlich“ und musste daraufhin der vereinbarten 10.000 Euro Strafzahlung an Foodwatch nachkommen.
Eine Privatperson klagte Ende des Jahres 2008 McDonald’s Schmerzensgeld aufgrund seelischen Leidens und verlangte in den Vereinigten Staaten drei Millionen US-Dollar. Dieser Mann hatte in einem McDonald’s Restaurant sein Mobiltelefon vergessen, woraufhin dieser die Angestellten dieses Restaurants darüber informiert hatte. Die Angestellten hätten eine Sicherstellung des Handys versprochen, bis der Mann es abholen käme. Allerdings tauchten kurze Zeit später die auf dem Handy gespeicherten Nacktfotos der Ehefrau dieses Mannes im Internet auf sowie persönliche Daten wie Name, Wohnadresse und Telefonnummer. Der Fast-Food-Konzern wollte sich diesbezüglich nicht äußern.
Als eines der größten und bekanntesten Unternehmen der Welt ist McDonald's häufig Gegenstand begründeter aber auch unbegründeter Kritik. Der Konzern hat regelmäßig Probleme mit Verbraucherschützern, Ernährungswissenschaftlern, Gewerkschaftern und Umweltschützern. Durch diverse gerichtliche Auseinandersetzungen gerät die Fast-Food-Kette immer wieder in die Medien.
Jährlich verarbeitet McDonald's Deutschand rund 24.000 Tonnen Hühner und 36.000 Tonnen Rindfleisch. Das Hauptfutter der Tiere ist Soja. In riesigen Soja-Monokulturen wird die Pflanze angebaut, wofür massenhaft Urwald gerodet wird, um genug Anbaufläche zu erhalten. Im Jahr 2006 versicherte McDonald's jedoch, kein Soja mehr von Urwaldgebieten zu kaufen. Der Konzern bemüht sich, seine Produkte regional zu beziehen.
Zu den Vorwürfen gegen McDonald's gehören vor allem die Ausbeutung schlecht bezahlter, meist ausländischer Arbeitskräfte, die Behinderung von Gewerkschaften und Betriebsräten, Umweltschädigung durch industrielle Agrarproduktion und ein hoher Anfall von Verpackungsmüll.In den letzten Jahren haben Wohlstandskrankheiten stark zugenommen und werden häufig durch falsche Ernährung ausgelöst. McDonald's wird vorgeworfen, in seinem Produktsortiment zahlreiche fett- und zuckerhaltige und damit auch hochkalorische Produkte zu verkaufen. Dadurch sollen die Geschmacks- und Ernährungsgewohnheiten vieler Bevölkerungskreise negativ beeinflusst werden. Der Konzern bemüht sich jedoch dem entgegenzusteuern, indem dieser Listen mit Kalorienangaben veröffentlicht und verstärkt Salate und Obst anbietet.
Ein heikles Thema sind die Transfettsäuren, die sich vor allem in frittierten Speisen von McDonald's befinden. Auch in Donuts, Apfeltaschen und Hamburgern wurde ein sehr hoher Anteil von Transfetten nachgewiesen. In den USA hat man festgestellt, dass besonders jene Menschen, deren Durchschnittseinkommen sehr gering ist, von Übergewicht betroffen sind. Das liegt zum Teil daran, dass diese von den Ein-Dollar-Menüs geködernt werden. So kommen diese Menschen zu einem billigen aber meist ungesunden Essen. Seit einigen Jahren bemüht sich McDonald's, die Transfette durch andere Fette zu ersetzen.