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General Electric Co

ISIN FER Branchengruppe 1 FER Branchengruppe 4 FER-eKGV
US3696041033 Industrie Industriekonglomerate KGV-B 10-15
Mitarbeiter Marktkap. in Mio. EUR Währung Global Compact Mitglied
304.000 123.169,800 USD NEIN

Branchenverteilung im Unternehmen

Branchen Umsatz
Elektrische Anlagen, Anlagenbau 46.51%
Finanzdienste umfassend 36.71%
Film & Unterhaltung 9.30%
Elektrokomponenten & -geräte 6.43%
Industrie 1.05%

Überblick

General Electric ist einer der größten Mischkonzerne der Welt in den Bereichen Technologie, Medien und Finanzdienstleistung. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz im US-amerikanischen Fairfield, Connecticut, und wurde im Jahr 1892 vom Erfinder der Glühbirne, Thomas Alva Edison, gegründet. General Electric vermarktet seine Produkte in mehr als 100 Ländern. Das Unternehmen gliedert sich in sechs Geschäftsbereiche - GE Commercial Finance, GE Infrastructure, GE Healthcare, GE Money, GE Industrial und GE Transportation Arircraft Engines. Der Konzern erwarb seit seiner Gründung unzählige Unternehmen und Beteiligungen, unter anderem kaufte General Electric im Jahr 2007 den weltweit größten Zulieferer und Dienstleister für Fluggeräte, die Smith Aerospace LLC. Außerdem ist General Electric Eigentümer des amerikanischen Fernseh- und Rundfunksenders NBC.

Produkte

Das Produkt- und Serviceportfolio von General Electric reicht von Flugzeugtriebwerken und Turbinen bis hin zu Lokomotiven, Telekommunikationsanlagen, Werkzeugmaschinen, Strahl- und Raketentriebwerke, Kernkraftwerke über Finanzdienstleistungen, medizinische Bildgebung, Fernsehprogrammen und Hochleistungskunststoffen.

Umwelt, Ethik und Wirtschaft

Im Frühjahr 2008 klagte die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch einige Konzerne an, unter anderem auch General Electric, die Hauptsponsoren der Olympischen Spiele in Peking gewesen sind. Der Vorwurf von Human Rights Watch war, dass diese Unternehmen ihre selbst geäußerten Standards nicht erfüllen und angesichts zunehmender Menschenrechtsverletzungen durch chinesische Behörden im Vorfeld der Spiele feige schweigen würden. Aktionäre und Kunden, denen Menschenrechte wichtig sind, sollten die Sponsor-Konzerne nicht so leicht davonkommen lassen, fordert der Leiter des HRW Programms für Business und Menschenrechte die Bevölkerung auf.

Securities and Exchange Commission (SEC) warf General Electric im Sommer 2009 vor, Investoren mit betrügerischer Bilanzierung in den Jahren 2002 und 2003 in die Irre geführt zu haben. General Electric soll ein Bußgeld in Höhe von 50 Millionen US-Dollar zahlen, um Betrugsermittlungen der Börsenaufsicht SEC mit einem Vergleich zu beenden. Der Mischkonzern hatte bereits einige Bilanzen der Jahre 2005 bis 2008 revidiert und äußerte, dass weitere Revisionen nicht notwendig seien.

Ende des Jahres 2009 wurde die erste Biogas-Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage in der Ukraine in Betrieb genommen, welche pro Jahr etwa 18.000 Tonnen CO2 einspart. Diese Anlage, welche der Ukrainian Milk Company Ltd. gehört, wird von rund 4.000 Kühen und einem Motor von General Electrics betrieben und produziert 686 kW Wärme. Als Treibstoff dient Biogas, das durch anaerobe Vergärung aus den Exkrementen der Kühne gewonnen wird.


FER-Bewertungskommentar

General Electric erzeugt unter anderem Reaktoren für Kernkraftwerke und ist weltweit führender Hersteller von Düsentriebwerken und Ausrüster in der Luftfahrtindustrie, für zivile und militärische Einsatzzwecke. Im Jahr 2008 wurde General Electric von der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch geklagt, da der Konzern als einer der Hauptsponsoren der Olympischen Spiele in Peking seine genannten Standards bezüglich Menschenrechte nicht erfüllte. Der Mischkonzern wurde im Sommer 2009 von der Börsenaufsicht SEC zu einer Bußgeldzahlung von 50 Millionen US-Dollar verdonnert, um Betrugsermittlungen mit einem Vergleich zu beenden. Dieser soll nämlich in den Jahren 2002 und 2003 falsche Bilanzen veröffentlicht haben. Der Konzern betreibt seit November 2009 eine Biogas-Kraft-Wärme-Kopplungsanlage mit 4.000 Kühen in der Ukraine, welche eine CO2-Einsparung von rund 18.000 Tonnen liefert.