
| ISIN | FER Branchengruppe 1 | FER Branchengruppe 4 | FER-eKGV |
|---|---|---|---|
| ES0130670112 | Energie/Versorger | Stromerzeuger/ Versorger konventionell | KGV-A < 10 |
| Mitarbeiter | Marktkap. in Mio. EUR | Währung | Global Compact Mitglied |
|---|---|---|---|
| 26.770 | 19.179,290 | EUR | JA |
| Branchen | Umsatz |
|---|---|
| Stromerzeuger/Versorger konventionell | 100.00% |
Im von Endesa betriebenen spanischen Atommeiler Asco 1 kam es Ende 2007 zu einem schwerwiegenden Störfall: Durch Nachlässigkeit wurden rund 50 Liter hoch giftiges Wasser und Schlamm in das Notbelüftungssystem geleitet und gelangte in weiterer Folge durch das Lüftungssystem ins Freie. Messgeräte wurden manipuliert und das Kraftwerk weiterbetrieben. Die Panne wurde zuerst verschwiegen und als sie bekannt wurde als unerheblich bezeichnet.
Im ebenfalls Endesa gehörigen Atommeiler Vandellòs II kam es im Jahr 2008 bereits zum zweiten Störfall seit seinem Bestehen. Es kam zu einem Turbinenbrand und der Reaktor musste vorübergehend abgeschaltet werden.
Trotz Widerstandes der indianischen Bevölkerung errichtete Endesa in den Jahren 1998 bis 2002 den drittgrößten Staudamm der Welt, den Ralco in Chile. Endesas Praktiken, um das Vorhaben durchzusetzen, waren wirtschaftliche Erpressung, politisches Lobby und Bedrohung der ansässigen Mapuche- und Pehuenchefamilien, die ihr Land nicht eintauschen wollten. Diese Art der Energiegewinnung greift tief in unsere Umwelt und Kultur ein.
Der Trend geht in Richtung erneuerbare Energie: Auf den Kanaren ist Endesa bereits Marktführer bei Windenergie, an 15 Windparks ist der Konzern beteiligt.