
| ISIN | FER Branchengruppe 1 | FER Branchengruppe 4 | FER-eKGV |
|---|---|---|---|
| AT0000767553 | Handel/Gewerbe | Casinos & Glücksspiel | KGV-C 15-20 |
| Mitarbeiter | Marktkap. in Mio. EUR | Währung | Global Compact Mitglied |
|---|---|---|---|
| 1.501 | 1.258,484 | EUR | NEIN |
| Branchen | Umsatz |
|---|---|
| Casinos & Glücksspiel | 100.00% |
bwin Interactive Entertainment AG geriet im August 2008 in Verruf, Chefs von Casinos Austria bespitzelt zu haben. Wie der Konzern auch bestätigt hatte, erteilte bwin einem Sicherheitsberater und früheren Cobra-Chef einen Überwachungsauftrag – mit der Begründung, dass der Konzern ein objektives Bild von seinem Umfeld bräuchte, indem Risiken in bekannten Märkten evaluiert werden sollten.
Im November 2009 forderte der Geschäftsführer von bwin Deutschland, Jörg Wacker, den Stopp von anonymisierten Wetten sowie eine stärkere Limitierung der erlaubten Einsatz- und Gewinnhöhen. Er erwähnte, die Politik sollte das staatliche Monopol auf Glücksspiele abschaffen, denn Monopole würden den Schwarzmarkt fördern. Eine Lösung hierbei wäre ein liberalisierter und stark regulierter Wettmarkt, was sich wiederum positiv auf die Kontrolle von Vorgängen auswirken würde und hilfreich für das Aufdecken von Betrügereien wäre. Einer Studie zufolge soll der Schwarzmarkt nämlich seit dem Jahr 2008 um 370 Prozent gestiegen sein.
Im Juli des Jahres 2009 wurde bwin durch den Bayerischen Verwaltungsgerichtshof verboten, im deutschen Bayern Sportwetten über das Internet anzubieten sowie für Sportwetten zu werben.Im Oktober 2009 kursierten Gerüchte über bwin Pokerclient im Internet – es ging um Probleme über die Sicherheit. Der Konzern hatte sich das ongame Pokernetzwerk angeeignet und benutzt seit einiger Zeit diese Plattform. Die Organisation trinyx soll allerdings herausgefunden haben, dass sich mehrere User gleichzeitig auf einem Rechner unter einer IP-Adresse einloggen können. Darüber hinaus soll die Organisation auch Videos auf dem Internet-Videoportal YouTube veröffentlicht haben, wobei diese Videos immer öfter gelöscht werden. In einem dieser Videos wurde behauptet, trinyx soll mit bwin in Kontakt getreten sein und habe Vorschläge zur Fehlerbehebung gebracht. Sollten sich diese Anschuldigungen von trinyx für wahr herausstellen, könnte man beinahe annehmen, bwin hätte diesen Skandal geheim halten wollen.