
| ISIN | FER Branchengruppe 1 | FER Branchengruppe 4 | FER-eKGV |
|---|---|---|---|
| AT0000620158 | Handel/Gewerbe | Fluggesellschaften/Passagiere | kein KGV |
| Mitarbeiter | Marktkap. in Mio. EUR | Währung | Global Compact Mitglied |
|---|---|---|---|
| 7.093 | - | EUR | NEIN |
| Branchen | Umsatz |
|---|---|
| Fluggesellschaften/Passagiere | 87.68% |
| Luftfracht & Logistik-Dienste | 8.20% |
| Dienstleistung Konsument | 4.12% |
Im September 2008 wurde bekannt, dass die Nürnberger Staatsanwaltschaft im Zusammenhang mit dem Siemens-Schmiergeldskandal gegen den Konzernführer von Austrian Airlines, Alfred Ötsch, ermittelt, da dieser der Untreue zum Nachteil von Siemens und der Steuerhinterziehung zugunsten von Siemens verdächtig wird. Der AUA-Chef dementierte jedoch diese Vorwürfe. Alfred Ötsch war von Ende 2001 bis Ende des Jahres 2005 Bereichsvorstand der Siemens-Automatisierungstechnik in Nürnberg.
Der Abgeordnete der Grünen, Peter Pilz, wirft Austrian Airlines AG vor, eine Tochtergesellschaft auf der Kanalinsel Guernsey dazu benützt zu haben, in Österreich Steuern zu hinterziehen. Es soll sich hierbei um eine steuerschonende Transaktion für den Erwerb von Flugzeugen handeln. Peter Pilz hat nun im Dezember 2009 bei der Staatsanwaltschaft Wien Anzeige erstattet. Austrian Airlines AG dementierte den Vorwurf mehrmals.
Austrian Airlines ist Mitglied des Beratungsunternehmens denkstatt, welches zahlreichen Unternehmen bei Klima-Verbesserungen berät und klimafreundliche Alternativen findet.
Austrian Airlines AG bietet seit Mitte 2008 Passagieren die Möglichkeit, die verbrauchte CO2-Menge durch einen Online-Rechner zu ermitteln, welche dann mittels freiwilliger Geldspende zum Flugpreis hinzu kalkuliert wird. Beispielsweise würde ein Flug von Wien nach Kopenhagen rund 5 Euro Spende für insgesamt 0,242 Tonnen CO2-Emissionen pro Passagier betragen.
Sicherheit ist bei Austrian Airlines ein zentrales Thema. Bereits im Jahr 1981 begann die bewaffnete Überwachungstätigkeit der Austrian Airlines-Flüge durch das Einsatzkommando Cobra. Diese Flugsicherungsbegleiter sorgen bei gefährdeten Flügen für Sicherheit und kümmern sich unter anderem auch um beispielsweise alkoholisierte Passagiere, die zu randalieren beginnen.