
| ISIN | FER Branchengruppe 1 | FER Branchengruppe 4 | FER-eKGV |
|---|---|---|---|
| US50075N1046 | Konsumgüter | Abgepackte Lebensmittel & Fleisch | KGV-B 10-15 |
| Mitarbeiter | Marktkap. in Mio. EUR | Währung | Global Compact Mitglied |
|---|---|---|---|
| 97.000 | 39.072,240 | USD | JA |
| Branchen | Umsatz |
|---|---|
| Lebensmittel & Fleisch - Erzeugung | 79.90% |
| Kaffee & Tee | 20.10% |
Die hergestellten Lebensmittel und Getränke sind weltweit in mehr als 150 Ländern erhältlich. In Deutschland, Österreich und der Schweiz gehört Kraft Foods zu den führenden Herstellern in den Kategorien Kaffee, Schokolade und Käseprodukte.
Da Kraft Foods einer der größten Schokoladehersteller der Welt ist, gibt es immer wieder Vermutungen, dass der Konzern von billiger Kinderarbeit profitiert. Kinder sollen vor allem in der Elfenbeinküste unter schlechten Bedingungen Kakao ernten. Erwähnenswert wäre, dass Kraft Foods zumindest Anstrengungen zur Vermeidung von Kinderarbeit unternommen hat. Für die Betroffen ist dies aber oft keine Hilfe, da ihnen nach wie vor keine fairen Löhne garantiert werden und die Kinder zum Überleben arbeiten müssen. Die Konzerne profitieren davon, dass die Weltmarktpreise so niedrig wie möglich gehalten werden und die lokalen Produzenten gar keine andere Wahl haben, als Ausbeutung zu betreiben. Solange der Kakao billig ist, werden die großen Schokoladeproduzenten wenig gegen diese Missstände unternehmen.
Ähnlich sieht es auch bei der Kaffeeproduktion aus, dort sorgen auch die schwankenden und generell niedrigen Weltmarktpreise für ein menschenunwürdiges Leben der Kleinbauern und Plantagenarbeitern.
Zum Thema Gentechnik erklärt Kraft Foods Österreich, dass sie keine Zutaten aus gentechnisch veränderten Pflanzen verwenden. Dabei muss man aber beachten, dass die Tiere konventionell gefüttert werden, daher ist davon auszugehen, dass Soja im Futtermittel genetechnisch verändert ist. In den USA und in Australien soll das Unternehmen aber in Verruf geraten sein, gentechnisch verändertes Getreide in seinen Produkten zu verarbeiten.
Mit seiner Marke Jacobs engagiert sich Kraft Foods seit Jahren für mehr Nachhaltigkeit im Kaffeeanbau und arbeitet mit der Umweltschutzorganisation „Rainforest Alliance“ zusammen. Seit dem Jahr 2007 kauft die McDonald's Corp nur noch nachhaltig erzeugten Kaffee, der unter anderem von Jacobs Kaffee produziert wird.