
| ISIN | FER Branchengruppe 1 | FER Branchengruppe 4 | FER-eKGV |
|---|---|---|---|
| AT0000741053 | Energie/Versorger | Stromerzeuger/ Versorger konventionell | KGV-B 10-15 |
| Mitarbeiter | Marktkap. in Mio. EUR | Währung | Global Compact Mitglied |
|---|---|---|---|
| 8.619 | 2.028,538 | EUR | JA |
| Branchen | Umsatz |
|---|---|
| Stromerzeuger/ Versorger konventionell | 91.04% |
| Umweltdienste | 7.70% |
| Energie/Versorger | 1.26% |
Im Jahr 2008 kam es aufgrund einer Gaspreiserhöhung durch EVN von über 28 Prozent zu heftigen Protesten in der Bevölkerung. Im Jänner 2009 kündigte der Energiekonzern jedoch wieder eine Senkung um rund 18 Prozent an.
Bei EVN Macedonia ist eine Klage der Wettbewerbsbehörde gegen die Einhebung einer Rechnungsgebühr anhängig. Die Einhebung wurde bis zur Entscheidung des Höchstgerichtes über die Berufung gegen die erstinstanzliche Entscheidung ausgesetzt.
Bei EVN Bulgaria war eine Klage wegen Missbrauch der Monopolstellung anhängig, die Vorfälle betraf, in denen Verbraucher in der Vorprivatisierungsperiode Vorschüsse als Sicherheit für Energieverbräuche zu zahlen hatten. Das Oberste Gericht entschied, dass die beanstandeten Vorschusszahlungen für künftige Verbindlichkeiten nicht zulässig wären.
EVN AG gab bekannt, in den nächsten Jahren enorm viel Wert auf erneuerbare Energieträger zu legen und möchte etwa 800 Millionen Euro investieren, in erster Linie in die Wasserkraft. Neben dem Hauptgrund für diese große Investition, nämlich mehr auf die Umwelt zu achten, möchte EVN AG auch das Bundesland Niederösterreich unabhängig von Energieimporten machen. Zudem sollen durch diese Investition rund 12.000 Arbeitsplätze neu geschaffen werden. Der Konzern soll bereits seit gewisser Zeit etwa ein Drittel seines Energiebedarfs aus erneuerbaren Energieträgern gewinnen.
EVN führte einige Projekte zum Schutz der Tier- und Pflanzenwelt durch, beispielsweise die Errichtung von Wildausstiegen am Kehrbach sowie den Bau von Brutwänden für Bienenfresser im Bereich von Windparks.
Der Energiekonzern strebt nach einer energieeffizienten Gestaltung seiner Kraftwerke und erforscht zudem Möglichkeiten zur CSS-Technologie – die Abscheidung von Kohlenstoffdioxid. Laut einem Bericht von Greenpeace ist die CSS-Technologie allerdings äußerst umstritten, da sich diese Methode noch in der Entwicklungsphase befindet, somit auf längere Zeit noch gar nicht zur Verfügung steht und zudem etliche Milliarden Euro kosten würde.Im Kraftwerk Dürnrohr plant EVN den Bau einer Vorschaltanlage, die die Verwendung von Kohle durch den Einsatz von Biomasse um bis zu 20 Prozent vermindern kann. Außerdem wird die Abwärme aus den Kraftwerken für das Heizen naheliegender Haushalte genutzt, beispielsweise durch den Fernwärmespeicher im Kraftwerk Theiß. Die Biomasse-Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen in Mödling und Baden ersetzen veraltete Heizkessel und tragen so zum Rückgang von CO2-Emissionen bei.
Das Tochterunternehmen des Konzerns WTE betreibt seit dem Jahr 2008 eine neu erbaute Meerwasserentsalzungsanlage in einer tourismusstarken Gemeinde von Montenegro, mit deren Hilfe auch während der sommerlichen Hochsaison die Trinkwasserversorgung gewährleistet wird.