
| ISIN | FER Branchengruppe 1 | FER Branchengruppe 4 | FER-eKGV |
|---|---|---|---|
| GB0009252882 | Gesundheitswesen | Pharmazeutika/Produkte | KGV-A < 10 |
| Mitarbeiter | Marktkap. in Mio. EUR | Währung | Global Compact Mitglied |
|---|---|---|---|
| 98.854 | 73.642,490 | GBP | JA |
| Branchen | Umsatz |
|---|---|
| Pharmazeutika | 83.69% |
| Gesundheitswesen: Ausstattung & Produkte | 16.31% |
National Institute for Health and Clinical Excellence, das britische Gesundheitsinstitut, ist gegen das Leukämiemittel von GlaxoSmithKline, Arzerra, aufgrund fehlender Daten. Außerdem ist nicht ersichtlich, ob das Preis-Leistungsverhältnis stimmen soll. Der Pharmakonzern hat sich im Jahr 2006 die Rechte an diesem Medikament gesichert. Bereits zugelassen ist es in den Vereinigten Staaten sowie in Großbritannien. Sollte das britische Gesundheitsinstitut seine Meinung bezüglich dieses Medikaments nicht ändern, werden die Kosten der Medikamente vom nationalen Gesundheitsdienst nicht vergütet.
Der Pharmakonzern GlaxoSmithKline gab Ende des Jahres 2009 bekannt, sich an dem Impfstoffhersteller Intercell zu beteiligen. Das Ziel dieser Kooperation sei die Entwicklung und Vermarktung zweier Impfstoffe als Pflaster – gegen Reisedurchfall und gegen pandemische Grippe.
Im Jahr 2004 stand GlaxoSmithKline vor Gericht und musste sich gegen den Vorwurf verteidigen, klinische Studien über Depressionen zu verhindern. Diese Studien sollten belegen, ob der eingesetzte Wirkstoff Paroxetin effektiver als Placebos ist, oder stattdessen das Selbstmordrisiko erhöht.
Im Oktober 2009 wurde bekannt, dass die EU-Kommission mehrere Pharmakonzerne aufgrund Verdachts auf Kartellabsprachen kontrollieren möchte, da diese ihre dominierende Marktposition auf Kosten der Wettbewerber und Konsumenten missbrauchen sollen. Dies würde einen Verstoß gegen das EU-Wettbewerbsrecht bedeuten. Die Namen der Pharmakonzerne wurden jedoch nicht genannt. Allerdings wurde betont, dass die Unternehmen Merck KGaA, Bayer AG, AstraZeneca plc, Roche AG sowie GlaxoSmithKline plc nicht von der EU-Kommission überprüft wurden.
Auf einer Aktionärsversammlung im Mai 2003 verweigerten Aktionäre die Auszahlung von 22 Millionen Pfund als Bonus an ein Mitglied des Vorstandes. So versuchten sich die Aktionäre gegen überhöhte Boni für Vorstandsmitglieder zu wehren.Das Unternehmen kündigte an, bis zum Jahr 2013 etwa 13.000 Stellen abzubauen, da Nachahmerprodukte, sogenannte Generika, eine immer größer werdende Konkurrenz darstellen.
Im Oktober 2009 reichte GlaxoSmithKline eine Patentklage gegen den Konzern Genentech ein. Grund dafür sei das Cabilly II-Verfahren zur Produktion von Antikörpern. GlaxoSmithKline und dessen Partnerunternehmen Genmab wollen mit dieser Klage erreichen, dass das Patent für Cabilly II für ungültig und nicht durchsetzbar erklärt wird. Außerdem soll vom Gericht festgestellt werden, dass der von den beiden Unternehmen hergestellte Antikörper Arzerra das Cabilly-Patent nicht verletzt. Damit wird der Patentstreit um Cabilly erneut angerollt. denn schon im Frühjahr 2009 hat das US-amerikanische Patentamt das Patent für das Cabilly-Verfahren geschützt und damit dem jahrelangen Patentrechtsstreit mit dem US-amerikanischen Biotechunternehmen MedImmunevorläufig beendet. Die US-Patentbehörde soll damals ein Notice of Intent to Issue a Reexamination Certificate (NIRC) ausgestellt haben. Der damit verbundene Schutz der Patentierbarkeit der Cabilly-Methode sei endgültig und nicht anfechtbar.Vor einigen Jahren geriet das Gesundheitsunternehmen in Verruf, als zwei Schülerinnen bei einem Experiment feststellten, dass in einem Soft Drink auf der Basis von Johannisbeeren kaum eine Spur von Vitamin C nachzuweisen ist. Dieser Saft wurde aber deshalb so gut verkauft, da er laut Hersteller voll von „Johannisbeeren mit einem vierfachen Vitamin-C-Gehalt von Orangen“ sein soll.
GlaxoSmithKline brachte im Jahr 1987 das erste Medikament gegen HIV auf den Markt. Im Laufe der vergangenen Jahre wurden weitere sieben Präparate aus zwei Substanzklassen für HIV-Patienten entwickelt. Das Unternehmen setzt sein Hauptaugenmerk seit Jahren auf die Forschung, um medikamentöse Therapien zu vereinfachen und weiterzuentwickeln. Darum unterstützt GlaxoSmithKline eine Initiative der Weltgesundheitsbehörde WHO, die „kindgerechte“ Medikamente beantragt, und kommt dieser Forderung nach Medikamenten zur Behandlung von HIV mit beispielsweise neuen Tablettenformen mit Bruchrille entgegen, die sich an den Bedürfnissen von Kindern orientieren sollen. GlaxoSmithKline erleichtert zudem mit Vorzugspreisen und freiwilligen Lizenzen den Medikamentenzugang und unterstützt klinische Studien und Ausbildungsprogramme in ärmeren Ländern.